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Die Währungsreform im Jahre 1948 ist auch postgeschichtlich ein spannendes und von einer Vielzahl von Daten geprägtes Sammelgebiet.
Nachdem die Sowjets am 19.3.1948 ihre Mitarbeit im Alliierten Kontrollrat eingestellt hatten, veröffentlichten die Westmächte am 19.6.1948 das „Erstes Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens“, wonach vom 21.6.1948 an die Deutsche-Mark-Währung (DM-West) galt.
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Die Neue Zeitung vom 19.6.1948
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Die Sowjets zogen am 23.6.1948 nach und verfügten für die SBZ und Berlin ebenfalls eine Währungsreform (DM-Ost) mit Wirkung vom 24.6.1948.
Die vier Sektoren in Groß-Berlin wurden von den Sowjets in ihre ostzonale Währungsreform einbezogen. Die westlichen Alliierten verfügten daraufhin zum 25.6.1948 für ihre Sektoren eine eigene Währungsreform (DM-West). Es galten seitdem in den Westberliner Sektoren die DM-West und bis zur 2. Währungsreform in West-Berlin am 21.3.1949 auch die DM-Ost.
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Berlin - Markenland wider Willen - Die Währungsreform 1948 und 1949
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