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Der "Postkrieg" begann mit der Währungsreform in Berlin am 24.6.1948. Als Folge der von den westlichen und östlichen Besatzungsmächten getrennt durchgeführten Währungsreform ergaben sich u.a. auch weitreichende Einschränkungen im Postverkehr zwischen "Ost" und "West". Dazu gehörte auch die gegenseitige Nichtanerkennung von Briefmarken Westberlins und Westdeutschlands durch sowjetische Stellen.
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Zurückweisung eines Briefes mit der Marke "Helft Berlin"
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In der Folgezeit führten die sich ständig verschlechternden Beziehungen zwischen den Alliierten zum sog. "Kalten Krieg", von dem auch der Postverkehr nicht verschont blieb. So wurden Postsendungen im West-Ost-Verkehr entweder dem Empfänger nicht zugestellt, sonder zurückgesandt oder mit Nachgebühr belegt. Auch Aufdrucke oder Stempel mit politischen Parolen wurden von beiden Seiten beanstandet: sie wurden mit Farbe unkenntlich gemacht, mit Gegenparolen versehen oder die Sendungen wurden ebenfalls an den Absender zurückgegeben. Dieser Postkrieg dauerte bis 1989.
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Spezialkatalog "Postkrieg - 1948-1994"
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